Nikolaustag

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Mit einem Tag Verspätung kam der Nikolaus am 07. Dezember auch ins Münchberger Kinderheim. Seinen Rentierschlitten hatte er wegen der dürftigen Schneeverhältnisse am Schlegler Berg stehen lassen und kam zu Fuß mit etlichen Säcken bepackt zu den überwiegend braven Kindern in der Dr.-Martin-Luther-Straße.
MVI_7983Dass er Gutes an die Kinder verteilt ist ihm wichtig, stehe er doch in der Tradition des Bischof Nikolaus von Myra, der durch Wohltätigkeit im 4. Jahrhundert später weltweit bekannt wurde.
Die Kinder hatten einige Lieder vorbereitet, die dem heiligen Mann gut gefallen haben. Dann wurde er persönlich und hat jedes zu sich gerufen um ihm seine Botschaft zu überbringen. MVI_7977-3Der Nikolaus verfügte über ein erstaunliches Detailwissen, das er aber auf geschickte Art und Weise zu einer ermutigenden Nachricht verwob. Zum Abschied gab es für jedes Kind eine Tüte mit Nüssen, Lebkuchen und allerlei Leckereien.
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Wir reparieren die Scheune

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Die Scheune am Ferienhaus war schon ein bisschen 17112011927beschädigt und  an einer Stelle war ein großes Loch zu sehen. Deshalb mussten wir die Scheune reparieren. Wir führen in unser Ferienhaus und machten uns gleich an die Arbeit. Als erstes haben wir da, wo die kaputte Stelle war, die morschen Bretter abgerissen. Allerdings war es sehr kalt und ich war dummerweise nicht gerade warm angezogen. Als ich das Holz weggerissen habe, hab ich aus der Scheune die neuen Bretter geholt und sie mit den anderen angenagelt. Das hat schon ziemlich lange gedauert und wir sind ab und zu mal in das Haus zum Aufwärmen gegangen weil es so kalt war. Als wir die große Stelle repariert haben kamen die kleineren dran. Ich habe derweil die Ritzen im Tor mit Latten verdeckt. Das konnte man nur mit der Leiter machen. Ich fand die Arbeit eigentlich ganz schön, nur kalt war es.

Patty

AlienRock (Scrobeat, Blayser)

CIMG2332Wir gründen eine Band

Jerry und ich haben uns vorgenommen, eine Band zu gründen. Unser Plan ist, dass  ich mit der E-Gitarre spiele und der Jerry am Schlagzeug sitzt, und dass wir außerdem Beatboxen* wollen. Unsere Vorbilder sind Scooter, Alberto, Joseph Poolpo, Amadeus. Wir treffen uns zweimal in der Woche und üben in der Mehrzweckhalle des Kinderheims. Wir machen schon ganz große Fortschritte. Wir haben inzwischen zwei Lieder selber gemacht. Unser Ziel ist es entdeckt zu werden und dann mal auf einer echten Bühne aufzutreten. Der Name unserer Band ist AlienRock und unsere Künstlernamen sind “Scrobeat” und “Blayser”.

Patty


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(*) Bei WIKIPEDIA steht zu Beatboxing:
Beim Beatboxing oder Beatboxen werden Drumcomputerbeats – zuweilen auch Scratches oder Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen, seltener auch weitere Instrumente und andere Klänge – mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitiert. Anders als herkömmlicher Gesang erfüllt Beatboxing in der Regel musikalische Funktionen, die mit denen von Rhythmus- oder Effektinstrumenten vergleichbar sind. Die Kunstform, und manchmal der ausführende Musiker, werden auch als Human Beatbox (veraltete Schreibweise: Human Beat Box) bezeichnet. Beatboxing wird oft mit Vocal Percussion gleichgesetzt, bezeichnet aber genau genommen nur eine spezielle, im Hip-Hop entwickelte Form dieser.
Vorläufer
Geräuschimitationen und Stimmeffekte hatten schon vor der Human Beatbox eine lange Tradition. Der US-amerikanische Synchronsprecher Mel Blanc war bereits in den 1940er Jahren für seine cartoonhaften Soundeffekte und Tierstimmenimitationen als The Man of a Thousand Voices (engl.: ‚Der Mann der tausend Stimmen‘) bekannt. Auch in der amerikanischen Unterhaltungsmusik fanden perkussive Stimmeffekte seit langem Verwendung, von den lautmalerischen Silbenfolgen und Nachahmungen instrumentaler Phrasen im Scat, über die tiefen Bummtöne und rhythmisch begleitenden Zisch- und Atemgeräusche in Blues, Barbershop und Doo-Wop bis hin zum „hicksenden“, Schweine- und Truthahnlaute imitierenden, eephing in der Hillbilly-Musik. Michael Jackson verzierte seinen Gesang bereits seit Anfang der 1970er Jahre gelegentlich mit rhythmischen Effekten, die einzelne Beatboxtechiken konkret vorwegnahmen, so beispielsweise 1970 im Song True Love Can Be Beautiful von The Jackson Five oder 1976 in Blues Away.[8] Beatboxing als eigenständige Form wurde jedoch erst im Hip-Hop kultiviert.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Beatboxing
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Simone

IMG_4270Simone arbeitet als Erzieherin in einer der beiden Heimgruppen der Evangelischen Kinder und Jugendhilfe Münchberg. Blümchen hat sie mal gefragt, warum sie das tut und was ihr an dieser Arbeit gefällt. Hier das Interview:

Blümchen: Wolltest du schon immer Erzieherin werden?
Simone: Nee, wollte ich nie werden. Meine Mama ist Erzieherin und ich wollte nie so werden wie sie. Außerdem fand ich, dass das kein richtiger Beruf ist.

Wie lange arbeitest du schon im Kinderheim?
Ich habe mein Anerkennungsjahr in der WG Schubertstraße gemacht und seit drei Jahren arbeite ich in der Gruppe III.

Was gefällt dir an der Arbeit mit Kindern besonders?
Dass man sieht, wie sie Fortschritte machen, und dass man immer was zu lachen hat.

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Hast du Hobbys?
Ja, ich habe Hobbys. Schwimmen gehen, basteln usw. – Eishockey zuschauen.

Was tust du, wenn du mal abschalten und dich entspannen willst?
Dann gehe ich in die Therme oder in die Sauna oder ich lege mich auf die Couch.

Verrätst du uns etwas über dich?
Alter: Ich bin 24 Jahre alt.
Leibgericht: Mein Lieblingsessen ist Lasagne.
Musik: Ich mag gerne Rock-Musik.

Vielen Dank für das Gespräch!
Gerne.

Zwei Wochen in Dänemark

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Die Sommerferien haben begonnen. Ich hatte mich schon die ganze Zeit auf Dänemark  gefreut. Als es los ging haben wir unsere vielen Sachen (Taschen, Essen….) in den Bus getragen und sind losgefahren. Wir sind ungefähr 9 Stunden (mit Pause) gefahren. Als wir dann da waren haben wir die Sachen natürlich in das Haus eingetragen, alles eingeräumt und uns wohnlich eingerichtet.

IMG_4442Am ersten Tag hatten wir eigentlich hauptsächlich Spiele gespielt. Einen Tag danach sind wir in die Stadt Römö gefahren und sind Bummeln gegangen. Und danach sind wir ins Schwimmbad. Das war ein schöner Tag.

IMG_4157Während den zwei Wochen fand ich am Schönsten, dass wir sehr oft am Strand waren. Wir waren sogar mal an einem Strand, wo es unzählig viele Drachen gab, das war nämlich ein Drachenfest. Wir besuchten auch mal ein Fischmuseum. Dort gab es viele seltene Fische, Seerobben, Haie, Seesterne und vieles mehr. Das war auch schön.

Patty

Wohngruppe Haus Frank ein Jahr wiedereröffnet

hf2Vor einem Jahr haben wir unsere Wohngruppe in Bad Berneck nach einer Renovierungszeit wiedereröffnet. In einem schönen Haus mit Garten leben dort inzwischen vier Kinder, betreut von zwei pädagogischen Mitarbeitern.

Das Besondere vom Haus Frank ist unter anderem, dass die Hausleitung in einer eigenen Wohnung in der WG wohnt.hf1 Sie wird tatkräftig unterstützt von einem Erzieher und einer hauswirtschaftlichen Hilfe. Im Haus Frank können die Kinder in einer familienähnlichen Situation leben, in der sie viel Aufmerksamkeit und Nähe bekommen.

Momentan ist der jüngste Bewohner erst eineinhalb Jahre alt und lernt gerade das Laufen. IMG_8311Die anderen drei Kinder gehen vormittags in den Kindergarten bzw. in die Schule in Bad Berneck. Die Nachmittage gehören dem gemeinsamen Spielen im Garten oder Spaziergängen in den nahegelegenen Wald oder Kurpark Bad Berneck. Hausaufgaben müssen natürlich auch gemacht werden. Freunde der Kinder können gerne zu Besuch kommen. Natürlich gestalten wir auch gerne die Freizeit durch Ausflüge und Unternehmungen.

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Parkschüler unterstützen Kinderheim

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Eine tolle Idee hatten die Kinder und Lehrer der Münchberger Parkschule. Im Anschluss an die diesjährigen Bundesjugendspiele veranstalteten sie einen Sponsorenlauf zugunsten des Kinderheimes. Sponsoren, die sich die Kinder im Vorfeld selbst gesucht hatten, belohnten jeden gelaufenen Kilometer mit einer Geldspende. Bei schönem Wetter, ausgezeichneter Versorgung an einem von Eltern eingerichteten Verpflegungsstand und mit viel Unterstützung durch die begeisterten Zuschauer liefen die Schulkinder 615 km. Durch die Großzügigkeit der Sponsoren kam eine große Summe zusammen.
IMG_5263-1Davon wurden 60 % dem Münchberger Kinderheim gespendet, das im Jahr 2010 sein 125-jähriges Jubiläum feierte. Der symbolische Scheck über 1600 Euro wurde dem stellvertretenden Leiter des Heims, Peter Hahn, beim diesjährigen Sommerfest von Rektorin Susanne Feldmann überreicht. Davon soll die Musikgruppe des Kinderheimes mit Monitorboxen, Mikrophonen und Instrumenten ausgerüstet werden.

Gewinner beim Malwettbewerb “Jugend creativ”

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Vor ungefähr zwei Wochen bekam ich einen Brief von der VR-BMVI_2520ank. Ich staunte nicht schlecht, als ich las, dass ich beim Malwettbewerb “Jugend Creativ” gewonnen hatte. Einige Tage später bin ich mit einem anderen Mädchen aus meiner Gruppe zur Preisverleihung gewesen. An den Tischen saßen die Rektoren und einige Lehrer der teilnehmenden Münchberger Schulen, der Bürgermeister und die Presse. Herr Handke von der VR-Bank sagte einige einführende Worte zum Wettbewerb. Auf der Bühne standen große Tafeln mit den Siegerbildern. Schließlich wurde ich aufgerufen hat und erfuhr, dass ich in meiner Altersgruppe den 1. Platz gemacht habe. Da war ich wirklich glücklich, denn ich habe als Preis einen Füller und einen Gutschein über 50 Euro bekommen. Das war echt schön und ich war sehr stolz auf mich.

Patty

Gesalbt

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Letzte Woche war eine Frau namens Schwester Birgit zu Besuch bei uns, sie kam aus einem Kloster. Sie hatte eine Gitarre dabei und lernte uns einige schöne Lieder. Anschließend teilte Schwester Birgit uns in zwei Gruppen auf und wir mussten anhand von jeweils zwei Bildkarten zusammengesetzte Worte erraten. Das hat allen viel Spaß gemacht.

Schließlich verkleidete sich Schwester Birgit als eine Frau aus dem Orient und erzählte uns ihre Geschichte. Eine wichtige Rolle spielte dabei ein kostbares Salböl. Wir durften an dem Öl riechen und zum Abschied haben uns zwei Erwachsene mit dem in Salböl getauchten Finger ein Kreuz auf die Hand gemalt.

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(Blümchen)

Mit dem Circus in Froschgrün

MVI_1931-1Am Rosenmontag wurden wir mit dem Circus im Kindergarten Froschgrün erwartet. So packten wir früh am Morgen unsere Geräte in den Bus und machten uns bereit. Die Fahrt ging nach Naila/Froschgrün. Dort war gerade die Faschingsparty im Gange und wir waren die Hauptattraktion. Im Turnraum des Kindergartens sollte die Vorstellung sein. Es waren etwa 30 Kinder und Erwachsene, die unser buntes Programm anschauten. Besonders die Fakirshow mit dem Mädchen in der Messerkiste und die Sachen mit Feuer haben die Kinder mächtig beeindruckt.

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Die Clowns haben mit einer neuen Nummer die Zuschauer zum Lachen gebracht. Dem dummen August wurde Wasser in die Hose gefüllt, während er eine Münze auf der Stirn balancierte. Natürlich wurden die Bösewichte am Ende von ihm selber kräftig reingelegt.

MVI_1939Unser Zauberer kann inzwischen Figuren aus Modellierballons formen. Zusammen mit seiner Assistentin hat er damit zum Abschluss des Auftritts vielen kleinen Kindern eine große Freude gemacht.

Nach der Vorführung durften wir uns mit Würstchen, Muffins und Gemüse stärken.

(Patty)